Zum Inhalt springen

Aber was wenn?

von Julika T. Rabehl

Fehlende Kommunikation zeigt nicht unbedingt Desinteresse. Oft wissen wir einfach nicht, wie wir ein Gespräch beginnen sollen. Gerade bei sehr persönlichen Themen ist dies der Fall.
Zwangsstörungen sind eine psychische Erkrankung, die oft mit Schamgefühlen einhergehen und bei denen es besonders schwer fallen kann, sich seinen Angehörigen gegenüber zu öffnen. 

Dieses Buch bietet eine Grundlage, um einen Anfang zu finden. Es erzählt die Geschichten Betroffener und Angehöriger in Form von Interviews und enthält viele Informationen rund um das Störungsbild. Vor allem gibt es die Möglichkeit, das persönliche Erleben zu dokumentieren und sich seinen Mitmenschen mitzuteilen. Wo man beginnt, ist ganz einem selbst überlassen. Die Interviews und Informationen zeigen, dass man nicht alleine ist.

Das Schöne an diesem Buch ist auch, dass der ganze Inhalt echt ist. Die Interviews sind echt, die Sachinformationen sind korrekt, und die Fragen der interaktiven Seiten beugen sich dem jeweiligen Kapitel.


Der Inhalt baut aufeinander auf und folgt einer gewissen Dramaturgie – und trotzdem kann man überall anfangen, ohne einen Nachteil zu erfahren.

Aber was wenn? | Walkthrough | Abschlussprojekt // Julika Rabehl

Kein Ratgeber dieser Welt kann dir sagen, wie du mit deinen Mitmenschen reden und umgehen solltest. Und deshalb ist offene und ehrliche Kommunikation so essenziell. Denn wir sind alle Individuen, die alle etwas anderes brauchen und sich wünschen.

Über Julika

Hey, ich bin Julika! Vor gut 3,5 Jahren habe ich an der DFI angefangen zu studieren. Während dieser Zeit legte ich meinen Fokus sehr auf Film, Fotografie und Buchgestaltung. 

Es war mir schon immer wichtig, dass auch der Inhalt stimmt, und arbeite daher am liebsten an Projekten, die auch inhaltlich stark aufgestellt sind. In Zukunft möchte ich mir dies beibehalten. 

Work in Progress

Was irgendwo anfängt, muss auch irgendwo wieder aufhören, gerade bei einer Fadenbindung. Die Transparentseiten mussten also immer an der richtigen Stelle anfangen und aufhören.

Auf eine Klebebindung wollte ich nicht ausweichen, da die Hochwertigkeit darunter gelitten hätte, das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit wäre damit weggefallen. Also baute ich mir diesen kleinen Dummy hier, den ich bis heute sehr liebe.

Er hat mir geholfen, die Komplexität des Inhaltes und die des Designkonzeptes zu verbinden, ohne Konzept, Wertigkeit oder Inhalt darunter leiden zu lassen.

dieses projekt wurde gecoached von Tim Koenecke

hier geht es zurück zur übersicht